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Visionen zur Medienkompetenz

GMK-Expertenbefragung 2005

Globalisierung / Regionalisierung

Die global umspannenden Netze (Internet, Satellitenprogramm) haben in den letzten Jahrzehnten zu einer starken Konzentration von Medienmacht geführt. Wir werden heute von einer „globalen Nachrichtenagenda“ beeinflusst, die viele Themen auf die Tagesordnung setzt. Medienkonzerne steuern die Bilder und Nachrichten, die uns erreichen und beeinflussen damit unser Bild von der Welt.

Bildungsarbeit und Pädagogik müssen verstärkt dazu beitragen, eine demokratische Öffentlichkeit zu bewahren.
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Bildungsarbeit und Pädagogik müssen daher in Zukunft verstärkt dazu beitragen, eine demokratische Öffentlichkeit zu bewahren. Der kritische Bürger der Zukunft muss sich umfassend über Entwicklungen in seiner Region und der Welt informieren können.

Medienaufsicht und -kontrolle werden durch die Globalisierung zunehmend schwieriger.
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Doch Medienaufsicht und -kontrolle werden durch die Globalisierung zunehmend schwieriger. Während auf nationaler Ebene die rechtlichen und gesellschaftlichen Möglichkeiten für Medienkontrolle und Kinder- und Jugendmedienschutz noch funktionieren, ist auf internationaler Ebene diese Kontrolle nahezu unmöglich. Am deutlichsten wird dies z. Zt. schon an den Angeboten des Internets erkennbar. Das ist der ambivalente Charakter der weltumspannenden Netze: Einerseits ist Kommunikation nicht mehr ortsgebunden und damit frei, andererseits wächst auch die Möglichkeit eines Missbrauchs.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Einführung.
  2. 2 Arbeitsfelder.
  3. 3 Zugangswege.
  4. 4 Empfehlungen.
  5. 5 Europäische Kooperationen.
  6. 6 Zukünftige Themen.
  7. 7 Veränderungen.
  8. 8 Neue Beziehungen.
  9. 9 Globalisierung/ Regionalisierung.
  10. 10 Konvergenz.
  11. 11 Digitale Spaltung.