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Eye-Toy - die neue Dimension
Das Spiel, das zur Zeit durch die neuartige Möglichkeit mit dem Körper zu steuern für Aufsehen sorgt. Die Technik ist nicht neu. Schon Anfang der 90er Jahre gab es auf dem zwischenzeitlich in Vergessenheit geratenen Amiga Commodore Computer vereinzelte Angebote mit dieser Technik. Wir haben das Spiel zwei Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters zum Praxistest gegeben, diese beobachtet und Fragen zum technischen Verständnis wie zum Spielspaß gestellt.

 
Wie die meisten elektronischen Spielzeuge, brachte die neuartige Technik einiges an Verwirrung. Bis alles funktionierte und Markus (7 Jahre) und Michael (12 Jahre) mit der ungewohnten Navigation klarkamen, gab es einiges an Streitereien. Obwohl Michael sehr erfahren mit Sportspielen auf der Playstation ist, dauerte es auch bei ihm einige Zeit, bis er die körperbezogene Steuerung beherrschte.

 


Nach dem Test aller Spiele, stellte sich bei beiden Jungen sehr schnell eine Affinität zu den aktionsbezogenen Spielmöglichkeiten dar. Diese wurden dann auch ausgiebig genutzt und Freunden vorgeführt.
Auf Nachfrage stellte Michael schnell seine Vorlieben dar: „Am besten war für mich das mit dem Kopfball, Kung Fu und das mit den Raketen. Es macht Spaß so zu spielen. Am Anfang war es zwar ein wenig schwierig. Wenn man weiß wie, dann klappt es, aber super.“
 
Sein kleiner Bruder Markus entschied sich eindeutig für das Kung Fu Spiel. Einige der Spiele waren für den 7-Jährigen in der Bedienung nicht ganz so einfach.

Die Mutter der beiden fand Gefallen an der Tanzanimation, sodass das Spiel schnell zu einer Familienangelegenheit wurde. Erheblichen Spaß brachte auch das Beobachten der Personen vor dem Monitor.


Die Kinder der zweiten Familie Lennerd (7 Jahre) und Marie (9 Jahre) waren unerfahren mit der Playstation. Auch ihr Vater kam mit der eigentlich simplen Bedienung erst auf Nachfrage klar. Beide Kinder hatten die Körpernavigation aber wesentlich schneller im Griff, als ihr Vater. Marie fand sehr schnell ihre Lieblingsspiele, die eindeutig im Konzentrationsbereich lagen. Lennerd entschied sich eher für körperbetonte Spiele, brauchte aber länger, um sich richtig auf das Spiel einzulassen.


Beide Familien fanden Gefallen an der neuen Art zu spielen und so kam Eye Toy ganz schnell noch auf den Wunschzettel der Kinder.


Die Stärke von Eye Toy liegt in der Navigation mit dem Körper und nicht in der Grafik und im Sound.
Grafisch hat “Eye ToyPlay“ nicht wirklich viel zu bieten, was vor allem daran liegt, dass ein großer Teil des Fernsehers für das Kamera-Bild reserviert ist. Wer sich selbst und das eigene Zimmer gerne sieht, wird also bestens bedient.


Mit “Eye Toy: Groove“ wurde inzwischen schon das zweite Kamera-Spiel auf den Markt gebracht. Hier geht es darum, bestimmte Bewegungsabläufe zum Takt der Musik zu machen. Automatisch werden kurze Videos und Schnappschüsse von den tanzenden SpielerInnen hergestellt. Unter den 25 Titeln gibt es aktuelle Songs, aber auch Disco-Klassiker.

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