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Simpsons – Hit & Run (Spiel für Xbox, PlayStation 2, GameCube und PC)

USK-Freigabe: freigegeben ab 6 Jahren
Empfehlenswert: frühestens ab 8 bis 10 Jahren
Spieler: 1
Preis: ca. 45-55 Euro

 

 
Mit “Simpsons – Hit & Run“ gibt es nun ein Spiel für alle aktuellen stationären Systeme, das ein populäres Grundprinzip bietet, aber gleichzeitig auf Mord und Totschlag verzichtet.

Zwar liefern sich Bart und Co. keine Feuergefechte mit der Mafia, aber dennoch erkennt man viele Gameplay-Elemente sofort wieder. In über 50 Missionen darf man die Stadt Springfield zu Fuß oder mit einer Vielzahl fahrbarer Untersätze unsicher machen. In sieben sehr umfangreichen Leveln, von denen jedes wiederum zahlreichen Hauptmissionen und Bonusaufgaben bieten, steuert man nacheinander die einzelnen ProtagonistInnen. Hauptsächlich fährt man im Auto durch Springfield und erfüllt seine Mission. Ob man nun in einem vorgegebenen Zeitrahmen den Kwik-E-Markt erforscht, eine Hausaufgabe rechtzeitig abliefert oder durch den Park rast, hier wurde an vieles gedacht.

Die lustige und etwas merkwürdige Story, die neben den einzelnen Mitgliedern der Simpsons-Familie auch dem freundlichen Verkäufer Apu eine eigene Episode widmet, sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Die große Anzahl verschiedener freispielbarer Fahrzeuge und Kostüme, viele kleine Geheimnisse und Gastauftritte von praktisch allen bekannten EinwohnerInnen von Springfield lassen die etwa 15 Stunden Gesamtspielzeit erstaunlich kurz erscheinen.

 

Anfangs ist frustrierend, dass die Fahrzeuge etwas langsam reagieren. Dadurch kann man sich so stark in einem der Hindernisse verhaken, dass es oft mehrere Sekunden dauert, bis man wieder auf dem richtigen Weg ist.
Ganz ohne Gewalt kommt auch dieses Spiel anscheinend nicht aus. So können andere Fahrzeuge durch ständiges Rammen zerstört und Passanten mit ein paar Tritten bearbeitet werden.

Die Charaktere, Fahrzeuge und das virtuelle Springfield sind eher simpel konstruiert und auch die Effekte alles andere als revolutionär. Doch obwohl das Spiel optisch nicht überzeugt, reicht die Darstellung aus, um den Charme der Serie einzufangen.
Sehr positiv ist, dass die deutschen SprecherInnen der Serie den virtuellen Springfieldern ihre Stimmen geliehen haben, wodurch man sich tatsächlich oft so fühlt, als würde man mitten durch eine Folge der Simpsons laufen oder fahren. Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann das spiel auch auf Englisch mit den entsprechenden Originalstimmen spielen

Fazit:
Die Aufgaben ähneln sich zum Teil und folgen immer einem gewissen Schema. Auch durch opulente Grafik kann das Spiel nicht überzeugen und wer die Vorläuferspiele kennt, findet in “Simpsons – Hit & Run“ keine neuen Ideen. Dennoch ist es das beste “Simpsons“-Spiel und man bekommt in regelmäßigen Abständen etwas zu Lachen.

GRAFIK
SOUND
SPIELSPASS
ORIGINALITÄT
TEAMGEIST
GEWALTHALTIGKEIT
7,5 (von 10)
8,5 (von 10)
8,5 (von 10)
8,5 (von 10)
7 (von 10)
7 (von 10)

 

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