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nexum das Netzwerk | Juni 2004
editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Zusammenarbeit von Schule und außerschulischer Kultur-und Medienarbeit
ist angesagt. Ganztagsschulen sind gewünscht, in allen Bundesländern
laufen Modelle unterschiedlich an. Nun gilt es, die Qualität von Bildung
in Deutschland zu verbessern. Wenn es nun darum geht, die zusätzlichen
Zeit-Räume in einer Ganztagsschule zu füllen, bietet es sich an,das
Know-how und die Erfahrungen der außerschulischen Jugendarbeit zu
nutzen. Hier existieren eine Fülle von interessanten Konzepten und
Modellen gerade in der Medien- undKulturarbeit. Allerdings lassen sich diese
beiden gesellschaftlichen Bereiche nicht einfach zusammenführen.
Unsere Fachtagung in Berlin am 20. Februar 2004 zumThema »Jugendmedienarbeit
kooperiert mit Schule« hat gezeigt, dass beide Seiten noch zu wenig
voneinander wissen. Zwar hat jede/r außerschulische/r Jugendarbeiter/in
selbst einmal die Schule durchlaufen, doch diese Erfahrungen unterscheiden
sich doch von Schulpraxis heute. Andererseits wissen Schulleiter und Lehrer
häufig wenig über die durchaus begrenzten ökonomischen und
räumlichen Rahmenbedingungen der nicht-schulischen Kinder- und Jugendarbeit.
Hier ist einiges an Verständigungsprozessen zu moderieren. nexum möchte
mit diesem Heft dazu beitragen.
Ich möchte diesen Platz nutzen, um allen Leserinnen und Lesern für
ihr Interesse an und ihre Begleitung von nexum zu danken. Dank geht ebenfalls
an alle, die an den Heften mitgewirkt haben. Dieses Heft ist voraussichtlich
das letzte, da die Förderung durch das Bundesministerium für Familie,Senioren,
Frauen und Jugend ausläuft. Zu wünschen bleibt mir, dass Sie auch
dieses Heft mit Interesse lesen. Die GMK wird natürlich alle in nexum
behandelten Themen weiterverfolgen. Bitte besuchen Sie unsere Homepage www.gmk-net.de.
Dort finden Sie aktuelle Informationen zu allen Aktivitäten und Diskussionen
der GMK.
Ihr
Jürgen Lauffer
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