Liebe Leserin, lieber Leser,

Werbung und PR haben bei vielen PädagogInnen häufig
noch den Ruf, irgendwie anrüchig zu sein. Werbung ist das,
was die Umwelt verschandelt und uns beim Fernsehen
ärgert, weil die Spots immer die Filme unterbrechen, die wir
doch lieber ungestört sehen würden. Werbung und PR
hämmern auf uns ein und schleichen sich in unser Unterbewusstsein. Haben wir es denn überhaupt nötig,
uns darauf einzulassen und unsere Aktivitäten zu
vermarkten, so wie es die Wirtschaft tagtäglich tut? Ja! An
einer wirksamen Öffentlichkeitsarbeit führt nichts vorbei.

Denn: Damit wir wahrgenommen werden, bleibt uns gar
nichts anderes übrig, als unsere Botschaft öffentlich zu
präsentieren.

Diese sollte aber stets mit einer genauen Analyse des
Marktes und der Zielgruppen verbunden sein. Das betrifft
pädagogische und soziale Arbeit genau so wie die
Vermarktung von Produkten. Werbung und PR dienen
keinesfalls dazu, schlechte Artikel oder falsche Botschaften
schön zu reden. Wenn Öffentlichkeitsarbeit nicht authentisch
ist, ist sie vergebens. Jede Zielgruppe lässt sich nur einmal
belügen, dann wird sie misstrauisch.

Wie moderne Öffentlichkeitsarbeit beschaffen sein muss,
dazu finden Sie in diesem Heft Beiträge, die sich aus
unterschiedlichen Perspektiven dem Thema annähern.

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie dieses nexum dazu
nützen würden, die Öffentlichkeitsarbeit für Ihr Projekt, für
Ihre Arbeit zu reflektieren und zu optimieren. Übrigens:
Weitergehende Links finden Sie auf unserer Webpage:
www.mediageneration.net.

Ihr

Jürgen Lauffer