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infoflow Dezember 2003
infoflow - Dezember 2003

Wir werden in den nächsten Ausgaben des Infoflows immer wieder von Neuerungen berichten und sie auf die Nützlichkeit für Familien und die medienpädagogische Praxis hin überprüfen.

Für diese Ausgabe haben wir uns auf drei (vermeintliche) Neuerungen auf dem Weg ins digitale Zeitalter konzentriert, sowie einige Computerspiele getestet. Lesen Sie die Inhaltsangabe und entscheiden Sie, ob Sie den kostenlosen infoflow als PDF-Datei downloaden möchten.


- So schön, wie das Leben – den Moment einfangen.
Mit der neuen Generation von Digitalkameras können Fotos und MPEG-Filme mit Ton in guter Qualität aufgezeichnet werden. Dank Hochleistungsakkus speichern diese inzwischen mehr als 300 Bilder. Die Kameras erscheinen auf den ersten Blick benutzerfreundlich und ermöglichen es, sofort drauf los zu fotografieren. Um wirklich gute Ergebnisse zu bekommen, empfiehlt es sich allerdings die Bedienungsanleitung genau zu studieren.
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- Kino im Wohnzimmer - die schlanke Alternative
“Endlich Kino-Feeling im Wohnzimmer. Sie sind schön, schlank, technisch auf dem neuesten Stand und für jeden Kinoabend zu haben!“ Soviel die Ankündigung einer ziemlich „unblöden Handelskette“.
Die Rede ist von den neuen Plasma- und LCD-Displays und dem damit verbundenen neuen Fernseherlebnis als Heimkino. Ist diese Technik für Familien schon interessant?
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- Kein digitaler Bandsalat ...
Die große Diskounterkette im Süden und im Norden sättigt kurz vor Weihnachten den Markt mit gewohnter Schnäppchenpolitik und erklärt uns auch deshalb, dass ein Wechsel ins digitale Zeitalter unbedingt richtig ist: „Ihr Videorekorder produziert ständig Bandsalat und Ihre Lieblingsvideos können Sie danach in den Müll schmeißen? Das hat jetzt ein Ende…“
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Spieletests:

- Eye Toy (Spiel für Playstation 2)
Die Idee hinter “Eye Toy Play“ ist äußerst originell. Eine kleine USB-Kamera wird mitgeliefert, an die Stelle von Tasten und Steuerkreuz tritt der eigene Oberkörper. Die Bewegungen des Spielers oder der Spielerin wirken sich direkt auf das Geschehen auf dem Bildschirm aus, wodurch es sehr viel bewegungsintensiver zugeht als bei regulären Spielen.
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- Mario Party 5 (Spiel für Gamecube)
Jedes Jahr pünktlich zur Weihnachtszeit veranstaltet Firmenmaskottchen Mario der Firma Nintendo eine Party für alle seine FreundInnen. Berühmt geworden ist die “Mario Party“-Serie vor allem durch den sehr guten Mehrspieler-Modus, der für viele spaßige Stunden vor dem heimischen Fernseher sorgte.
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- Simpsons – Hit & Run (Spiel für Xbox, PlayStation 2, GameCube und PC)
Mit “Simpsons – Hit & Run“ gibt es nun ein Spiel für alle aktuellen stationären Systeme, das ein populäres Grundprinzip bietet, aber gleichzeitig auf Mord und Totschlag verzichtet. Zwar liefern sich Bart und Co. keine Feuergefechte mit der Mafia, aber dennoch erkennt man viele Gameplay-Elemente sofort wieder. In über 50 Missionen darf man die Stadt Springfield zu Fuß oder mit einer Vielzahl fahrbarer Untersätze unsicher machen.
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- Mit wem spielst du, Willi Wiberg? (Spiel für PC)
Auch für die jüngsten Computerspieler gibt es inzwischen eine gute Auswahl an altersgerechter Software. Als ein empfehlenswertes Produkt für Vier- bis Achtjährige gilt “Mit wem spielst du, Willi Wiberg?“. Der kleine Held der Geschichte ist vor allem durch die vielen Bücher der schwedischen Autorin Gunilla Bergström überall auf der Welt bekannt geworden und hat bereits vor einigen Jahren den Sprung in den Fernseher in Form von kurzen Zeichentrick-Episoden geschafft.
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- Der medienpädagogische Praxistest:
In dieser Rubrik werden wir zukünftig regelmäßig Neuheiten - Hardware wie Software - einem medienpädagogischen Praxistest unterziehen. Den Anfang macht in dieser Ausgabe ein Spiel, das zur Zeit durch die neuartige Möglichkeit mit dem Körper zu steuern für Aufsehen sorgt. Die Technik ist nicht neu. Schon Anfang der 90er Jahre gab es auf dem zwischenzeitlich in Vergessenheit geratenen Amiga Commodore Computer vereinzelte Angebote mit dieser Technik.
Wir haben das Spiel zwei Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters zum Praxistest gegeben, diese beobachtet und Fragen zum technischen Verständnis wie zum Spielspaß gestellt.
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